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 Meine Serissa 21.11.2004 (10:42 Uhr) symen
ich habe ein kleines problem, meine serissa verliert seine blätter.
sie werden geld und fallen ab.
sie hat weder einen standortwechsel hinter sich, noch zu wenig wasser bekommen. gedüngt habe ich sie auch.
ich weiß nicht mehr weiter, wer hat einen rat für mich.
ich habe sie nun seit einem jahr und bis jetzt noch keine probleme mit ihr gehabt!
 Re: Meine Serissa 21.11.2004 (16:54 Uhr) Uwe Harwardt
Werden die Blätter einfach nur gelb, oder bekommen die jüngsten Blätter zuerst einen schwarzen Rand und hängen traurig herab?
 Re: Meine Serissa 21.11.2004 (17:53 Uhr) symen
sie werden einfach nur geld und fallen ab, neue blätter kommen erst gar nicht :( dafür aber vom stamm her zwei neue ableger! hat das was zu beuten ? ich hab das gefühl als würden die kleinen zweige absterben.
ich hatte sie im august in pflege gegeben, da ich im urlaub war. sie wurde leider zu wenig gegossen. aber davon hatte sie sich eigentlich nach einem tauchgang wieder erholt und sogar jetzt noch blüten bekommen. oder sind das jetzt doch spätschäden ? ich bin ziemlich traurig und weiß nicht mehr weiter. ich habe sie erst vor ca. einem halben jahr umgetopft, weil sie schon einmal so aussah und ich dachte sie hätte wurzelfäule, aber war nicht so. ich kann sie doch jetzt nicht schon wieder umtopfen!
lieben gruß symen
 Re: Meine Serissa 22.11.2004 (22:44 Uhr) Uwe Harwardt
Tut mir leid, da bin ich ziemlich ratlos - ich selbst habe bisher überhaupt keine guten Erfahrungen mit Serissa gemacht und es daher nach drei Versuchen aufgegeben.

Lediglich die Symptome der Staunässe sind mir hier geläufig, daher hatte ich danach gefragt.

Sicher wird jemand anders weiterhelfen können.

Uwe
 auch meine Serissa... 23.11.2004 (07:57 Uhr) christoph
Hallo
ich habe dasselbe Problem mit meiner Serissa du bist also nicht alleine :-) ,... nun ich weiss nicht wie stark und in welchem zeitraum die serissa unter stress die Blätter verliert, meine hatte bestimmt welchen. auch meine treibt noch Blüten aus, was ich noch als positiv anschaue..... ich vermute aber, dass meine unter dem Lichtmangel leidet...

noch eine kleine Frage... ich habe kürzlich irgendein braun-rötliches Krabbeltier, etwas 1-2 mm gross, in der Erde gesehen... kennt das jemand?
 Re: auch meine Serissa... 23.11.2004 (10:05 Uhr) Andy-II
Hallo symen, hallo Christoph

wenn ihr euch etwas Zeit nehmt, werdet ihr feststellen, dass ihr zum Club der «Serissenopfer» gehört. Ein schwacher Trost vielleicht, aber immerhin: Die Serissa wurde auch schon als «teuerstes Unkraut» bezeichnet. Ich habe angelegentlich erwähnt, dass ich meine zuletzt getrocknet und verbrannt habe aus Wut.

Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Symen - du sagst, du hast sie ein Jahr. Das ist dann also ein Jahreszeitenzyklus. Das spielt auch bei Indoor-Bonsai eine Rolle, denn die Jahreszeiten wirken sich stark auf das Raumklima aus. Im Schnitt ist es bei uns im Winter zu trocken und zu dunkel, je nördlicher um so mehr. Die Trockenheit ergibt sich durch das Heizen, die Dunkelheit durch die flache Sonne. Es ist gut möglich, dass es beim ersten Herbst/Winter noch gereicht hat, dass die Serissa ausreichend Speicher hatte, um zu kompensieren und jetzt einfach nicht mehr mitkommt. Eine Möglichkeit ist darum, ihr mehr Licht und mehr Luftfeuchtigkeit zu geben. Das kann auch probeweise bei einem freundlichen Bonsai-Händler geschehen - mein Händler hat immer wieder «Gastbäume zur Kur». Die «richtig echten Pflanzenlampen» mit Timer gehen schon ins Geld und es ist auch nicht immer angenehm, bis zur Tagesschau dieses grellgrünliche Licht im Wohnzimmer zu haben.

Keinesfalls würde ich empfehlen, jetzt in Panik umzutopfen - das kann ihr den Rest geben (mindestens die Serissa von Symen hat offenbar schon etwas Stress, dafür sprechen ihre Versuche, Triebe «ans Licht» zu bringen).

Stattdessen erstmal Distanz zu Heizkörpern schaffen, für maximales Tageslicht sorgen (allerdings Vorsicht bei starker Sonne, direkte Strahlung evtl. abschatten und dran denken, dass auch Sonnenwärme die Luftfeuchtigkeit reduziert im Raum) und die Serissa auf eine flache Schale mit Kies und Wasser stellen, damit sie in ein feuchtes Klima kommt. Und beten.

Christoph - dieses Krabbeltier - hatte das sechs Beine oder ein paar mehr? Flügel? Andere Merkmale (lange Fühler, lange Antennen hintenraus...)? Sitzt es in der Erde, obendrauf oder auf der Pflanze? Macht es irgendwas? Andere Auffälligkeiten in der Schale, wie kleine Erdhäufchen, Würmchen, Larven?

Gruss
Andy
 Re: auch meine Serissa... 23.11.2004 (17:37 Uhr) christoph
hallo
Nun, das krabbeltier.. hat glaub schon mindestens 6 Beine... keine Antennen, oder so und auch keine Flügel...
würmer sind es nicht...
Der rest vom Baum ist Schädlingfrei.. ich schliesse irgendwelche Blatt/ Woll-läuse und Spinnmilben aus... ehm Erdhäufchen seh ich keine, auch weil ich die erde mit Moos überdeckt habe ( ist das vielleicht ein Problem für den Baum? )
Nun diese viecher, ich meine ich sehe sie oder es nur vereinzelt.. laufen nur herum und verschwinden dann in der erde... sonst tut sich eigentlich nichts besonderes.
Naja ist nicht gerade viel was ich erzählen kann....
eben nur dass es bräunlich-rotlich ist und recht schnell zu Fuss ist...
ich werde später nochmals genauer schauen.
aber danke erstmals

und ich häng dieses unkraut sicher nicht auf :-)
 Re: auch meine Serissa... 24.11.2004 (13:35 Uhr) Andy-II
Hi Christoph
das Moos ist kein problem, sondern eher ein Vorteil, da es die Verdunstung an der Erdoberfläche begrenzt und viel Feuchtigkeit speichert. Es kann allerdings passieren, dass der Stammansatz mit der Zeit schwarz wird, wenn das Moos zu dicht rankommt. Darum räume ich den Wurzelbereich hin und wieder frei.
Bei den Viechern mache ich es so: Sind es viele, nehme ich eins und bestimme es erst mal. Ist es kein Schädling, gebe ich ihm «Gastrecht». Sind es wenige, warte ich, ob es viele werden und gehe dann vor wie beschrieben...
Du kannst ja mal vor dem nächsten Giessen die Serissa sorgfältig aus der Schale heben (geht am besten, wenn die Erde eher trocken ist) und nachsehen, ob es da grössere Kolonien hat.
Gruss
Andy
 Re: auch meine Serissa... 26.11.2004 (18:29 Uhr) christoph
> hi. nochmals... nun was mich jetzt noch beschaftigt... nach dem Blattverlust muss ich die serissa schneiden oder treibt die wieder von innen aus?
grüsse
christoph
 Re: auch meine Serissa... 24.11.2004 (10:29 Uhr) Unbekannt
hi andy,
danke erst einmal für deine antwort.
ich wußte ja. das die serissa schwer ist und war daher sehr stolz auf mein eines jahr mit ihr :) an der heizungsluft kann es nicht liegen, sie steht in einem raum, wo nie die heizung an ist und die tür meist geschlossen. mit den trieben kannst du recht haben, es kann echt lichtmangel sein, klingt ja logisch! umtopfen würde ich sie jetzt auch nicht.ich habe letztes jahr, als sie schon einmal versucht hat so etwas zu veranstalten einfach mit ihr geschimpft und ihr gedroht, genau so zu verfahren, wie du es gemacht hast ( mit dem verbrennen ;) ) und sie hat sich erholt.
ich werd deinen rat mit der feuchtigkeit und der kiesschale noch einmal ausprobieren und dann bleibt mir wohl nichts mehr übrig als abzuwarten und zu beten, wie du es so schon gesagt hast ;)

ja mir bleibt ja noch mein flascher tee, denn dem geht es prächtig und wächst du wächst und wächst :) danke für deine hilfe. beim nächsten bonni kauf, werde ich von einer serissa wohl abstand nehmen, obwohl sie sehr schön ist.
in hoffnung und mit gruß
symen
 Re: Meine Serissa 24.11.2004 (10:19 Uhr) Unbekannt
hi uwe
ich danke dir trotzdem für deinen hilfeversuch :)
gruß symen
 Re: Meine Serissa 03.12.2004 (20:20 Uhr) symen
hi uwe,
du hattest in deiner antwort auf meiner beitrag gefragt, ob die blätter nur gelb werden oder die jüngeren vorher einen schwarzen rand bekommen!
also erst war es nicht so.. jetzt bei immer und immer mehr blattverlust, habe ich beobachtet, das durchaus einige einen schwarzen rand haben! was kann das sein ? weil du ja danach gefragt hast, hast du ne info für mich ?

wurzelfäule kann ich ganz ausschließen, denn ich habe sie aus dem topf genommen und mit denen ist alles ok!
warte auf antwort
danke schon mal im voraus.
lieben gruß symen
 Re: Meine Serissa 04.12.2004 (17:54 Uhr) Der Beppo
Hi Symen,

Uwe hatte danach gefragt, da dies ein deutliches Zeichen für Staunässe wäre. Dann verfärben sich die Blätter, beginnend vom Rand und Spitze schwarzbraun. Auch die ganz jungen, noch grünen Triebe, werden dunkel und weich und hängen traurig herab.

Das muß noch nicht bedeuten, daß bereits ein Wurzelschaden eingetreten ist - aber er könnte dann in Kürze folgen.

Hast Du die Erde erneuert, als Du die Serissa aus dem Topf genommen hast? Das wäre eine Möglichkeit gewesen, in ein neues Substrat mit reichlich grobem Acadama und ebenso reichlich Lavagranulat zu pflanzen.

Aber ansonsten sind wir hier wohl der Club der Toten Serissen...

Beppo
 Re: Meine Serissa 04.12.2004 (21:21 Uhr) symen
hi beppo,
danke erst einmal für deine antwort.
nein habe sie noch nicht umgetopft. ich hab mir nur die wurzeln angeschaut und die sind alle in ordnung. sie richen auch nicht faul oder so.
ich habe eigentlich auch einen ziemlich guten abfluss für die nässe, bevor ich sie damals in den topf gepflanzt habe, habe ich eine drainage aus zerschredderten muscheln eingelegt. der boden der wurzeln ist auch eher trocken, also nicht im sinne von zu trocken, aber keine staunässe halt.
ich weiß auch nicht weiter, ich werde wohl nun deinen tipp mit dem substrat noch einmal ausprobieren und wenn das nicht hilft, dann werde ich mich wohl von ihr trennen....
und mir nie wieder eine zulegen...obwohl ich hab ja noch einen ableger von ihr, den ich gezogen habe und der jetzt mittlerweile ein halbes jahr alt ist. dem geht es prima und der wächst und wächst.....
aber danke noch einmal für deinen hilfeversuch.
gruß symen
 Muschelkalk im Pflanzsubstrat? 05.12.2004 (17:28 Uhr) Der Beppo
Hi Symen,

> ich habe eigentlich auch einen ziemlich guten abfluss für
> die nässe, bevor ich sie damals in den topf gepflanzt
> habe, habe ich eine drainage aus zerschredderten muscheln
> eingelegt.

hmm, Muschelschalen bestehen meines Wissens nach fast aus purem Kalk - ob das so gut war?
 Re: Muschelkalk im Pflanzsubstrat? 05.12.2004 (19:47 Uhr) symen
na immerhin lebt sie damit schon fast 3/4 jahr und als ich sie damals damit umgetopft habe, hat sie sich sehr wohl gefühlt. ich denke nicht, dass die jetztige situation daher rührt. ausserdem ist kalk doch sehr gut für planzen! das hat zumindest mein bonsai händler gemeint! na ich werd mir morgen auf jedenfall nach deinem tip das neue substrat holen. ich hoffe das es klappt :)
gruß simone ( symen)
 Re: Muschelkalk im Pflanzsubstrat? 05.12.2004 (19:55 Uhr) Der Beppo
Hallo Simone,

eine gewisse Menge Kalk ist sicher ganz in Ordnung, aber einige Pflanzen reagieren bereits ziemlich empfindlich auf zuviel Kalk im Gießwasser.

Das die Muschelschalen eine lange Zeit keine Probleme bereitet haben, könnte daran liegen, daß sie eben nur schwer löslich sind?

Aber mache Deiner Pflanze nicht zuviel Streß - einmal umpflanzen ist in Ordnung, aber dann solltest Du ihr Ruhe und einen geschützten Platz gönnen. Eventuell erholt sie sich ja.

Ich wünsche Dir viel Erfolg

Beppo

 Re: Muschelkalk im Pflanzsubstrat? 06.12.2004 (14:39 Uhr) Andy-II
Hi Simone, Hi Beppo

Kalk ist weder generell gut noch generell schlecht. Gerade einheimische Bäume mögen es durchaus im Kalkboden, was aber oft eher mit dem Wasserhaushalt zu tun hat als mit dem Kalk. Moorbeetpflanzen dagegen sind geradezu allergisch drauf, weil Kalk den pH-Wert des Bodens verändert und saure Anteile neutralisiert.

Der Muschelkalk macht wohl nicht so viel aus, weil er «en bloc» vorliegt und gelöste Substanz wohl meist abfliesst. Ist Kalk im Giesswasser, wird er im beim Giessen als feiner Belag ausfällen (wie in der Wasserpfanne etwa). Das ist natürlich eine andere Wirkung.

Gruss
Andy

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